PROJEKTEBaumeister in Graubünden

Am 29. Oktober 2015 präsentierten das Institut für Kulturforschung und die Bauhistorikerin Kristiana Hartmann ihr neues Buch „Baumeister in Graubünden“. Es befasst sich mit den architektonischen Werken dreier Männer aus drei verschiedenen Generationen, die allesamt denselben Namen trugen: Nicolaus Hartmann. Gleichzeitig mit der Buchvernissage startete im Rätischen Museum eine Ausstellung zum Thema.

Als Baumeister und Architekten prägten Nicolaus Hartmann I (1799-1882), Nicolaus Hartmann II (1838-1903) und Nicolaus Hartmann III (1880-1956) die Baukultur Graubündens über drei Generationen. Ihr architektonisches Schaffen fiel in eine Zeit des Umbruchs. Der kulturelle Wandel spiegelt sich deutlich in ihren Bauten: Hotelpaläste begleiteten den aufblühenden Tourismus, die technische Entwicklung äußerte sich in Kraftwerken oder Gebäuden für die Bahn, Museumsbauten zeugen vom damals erstarkenden Interesse für die eigene Kultur. Charakteristisch für alle drei war ihre Orientierung an traditionellen einheimischen Bauformen. Damit gehörten die Architekten Hartmann zu den wichtigsten Vordenkern und Vertretern des Heimatstils in Graubünden.

Die BSCW-Stiftung förderte die Arbeiten an dem Buch mit einer finanziellen Unterstützung.

Buchtitel: Baumeister in Graubünden. Drei Generationen Nicolaus Hartmann, 1850-1950

Autorin: Prof. em. Kristiana Hartmann, Chur/Berlin

Vom 28.12.2018 bis 20.10.2019 veranstaltet das Museum Engadinais in St. Moritz die Sonderausstellung "Hartmann - Architektur einer Familie".
Museum Engadineis

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